Rückkreuzen in der IGRK

Rückkreuzung  heißt es in der IGRK von nun ab nur, wenn ein reinrassiger Kromfohrländer eingesetzt wird!

Alle anderen Würfe, egal  ob sie niedrige oder hochprozentige Kromi-Anteilen haben, sind im Basis-Pool angesiedelt und kennzeichnen die genetische Vielfalt des IGRK-Einkreuzprojekts.

Jeder Züchter wird umfassend  beraten, was hinsichtlich Wesen und Gesundheit  möglicherweise die beste Rüden Wahl für seine Hündin sein könnte.

Der  Einsatz eines reinrassigen Hundes kommt dann infrage wenn sich ein Rüde / Hündin findet, der gesundheitlich zu empfehlen ist und mit der Verpaarung ein Wurf mit  IZK < 2  erreicht wird.

Die Wahl eines  Rüden  aus dem  Basispool   erweitert die genetische Vielfalt und ist manchmal die einzige und  beste Wahl in der IGRK. Grund ist zum einen die enge Verwandtschaft der Kromfohrländer, zum anderen aber auch dass wir die verschiedenen Linien getrennt führen möchten, sodass nicht einfach ein netter, bunter Hunde Mix entsteht.

Sowohl der Aspekt der  genetischen Vielfalt  als auch der des Rückkreuzens Richtung Kromfohrländer haben für die IGRK den gleichen Stellenwert.

Dabei ist es relativ einfach,  einen Kromi-ähnlichen  Phänotypus zu züchten.  Die Gesundheit ist aufgrund fehlender Angaben  von den Vorfahr-Generationen  sehr viel schwerer einzuschätzen.

Unsere Würfe wurden bisher mit F1 /F2 /F3 im Zuchtbuch eingetragen. Das  soll so bleiben, macht jedoch  keine Aussage über das Rückkreuzen.

Zur besseren Unterscheidung  wählen wir für das Rückkreuzschema  das Kürzel RK1 /RK2/ RK3 usw. um folgerichtig die realen Rückkreuz-Schritte zu kennzeichnen!  

Unser  Ziel verschiebt sich zeitlich damit zwar in weite Fernen, aber es macht Freude, auf diesem Wege  mehr Transparenz zu erreichen.